• Drehen und Fräsen in einer Aufspannung
  • Rundschleifen nach dem Härten
  • Exzentrisch drehen
  • Werkstoff HSS tangentialauslaufende Bohrungen
  • Segment mit Profileinstich hochpräzis
  • Halbierte Teile aus Bronze mit komplexer Innenkontur
  • Koplexe Teile aus Aluminium bearbeiten
  • Aus Vollmaterial 3D gefräst anstatt Gussmodel
  • Langzeitnitrieren und Rundschleifen
  • Spindeln hochfrequenzgehärtet bis 1500mm lang

Gewindefräsen

Beim Gewindefräsen wird mit einer Schrägeintauchbewegung eines rotierenden Werkzeugs ein Gewinde erzeugt. Dabei erzeugt die Seitenbewegung des Werkzeugs in einer Umdrehung die Steigung.

Wenngleich weniger gängig als Gewindedrehen, ist Gewindefräsen in bestimmten Anwendungen eine hochproduktive Bearbeitungsmethode.

In folgenden Fällen ist Gewindefräsen stets erste Wahl:

  • bei der Bearbeitung asymmetrischer/nicht-rotierender Werkstücke
  • bei der Bearbeitung von Werkstoffen, bei denen Spanbruch und Spanabfuhr Probleme bereiten
  • bei der Bearbeitung von zähen Werkstoffen, bei denen hohe Schnittkräfte entstehen
  • bei der Bearbeitung gegen eine Schulter oder nahe dem Grund einer Sacklochbohrung
  • bei der Bearbeitung dünnwandiger Werkstücke
  • bei instabilen Aufspannungen
  • bei erforderlicher Minimierung des Werkzeuginventars
  • wenn ein Gewindebohrerbruch bei teuren Teilen vermieden werden soll, da Gewindefräser stets komplett aus dem Werkstück entfernt werden können

Gewindefräsen erfordert eine Werkzeugmaschine, die eine gleichzeitige Bewegung in der X-, Y- und Z-Achse durchführen kann.

Quellen:
De.wikipedia.org, Internet,youtube, Sandvik, eigene Firmenunterlagen