• Drehen und Fräsen in einer Aufspannung
  • Rundschleifen nach dem Härten
  • Exzentrisch drehen
  • Werkstoff HSS tangentialauslaufende Bohrungen
  • Segment mit Profileinstich hochpräzis
  • Halbierte Teile aus Bronze mit komplexer Innenkontur
  • Koplexe Teile aus Aluminium bearbeiten
  • Aus Vollmaterial 3D gefräst anstatt Gussmodel
  • Langzeitnitrieren und Rundschleifen
  • Spindeln hochfrequenzgehärtet bis 1500mm lang

Gewinderollen

nter dem Gewindewalzen, oftmals auch Gewinderollen genannt, versteht man die spanlose Fertigung von Gewinden durch Kaltumformung, bei der das Profil in die Oberfläche des entsprechenden Rohteils gewalzt wird. Nach DIN 8580 gehört das Gewindewalzen zum Umformen, genauer Druckumformen, und dort zum Walzen.

Die Umformung beruht auf der Erzeugung von Druckspannungen durch sich auf dem Werkstück abbildende Werkzeuge.

Verfahren

Es gibt verschiedene Arten des Gewindewalzens, die nach der Art der verwendeten Werkzeuge unterschieden werden:

  • Flachbackenwalzen: Das Rohteil wird zwischen zwei profilierten Flachbacken bearbeitet, die linear zueinander verschoben werden.
  • Segmentwalzen: Das Rohteil wird zwischen einer segmentförmigen Profilfläche und einer Rolle bearbeitet, die sich in der Profilfläche dreht.
  • Einstechverfahren und Durchlauf-Axialschubverfahren: Das Rohteil wird zwischen zwei profilierten Rollen bearbeitet.

Vorteile

Das Gewindewalzen ist wesentlich schneller und bei großen Stückzahlen kostengünstiger als andere Methoden zur Herstellung von Gewinden, namentlich das Gewindeschneiden. Weitere Vorteile des Gewindewalzens sind:

  • Die Korngrenzen werden anders als beim Schneiden nicht unterbrochen
  • Durch die Kaltverformung wird eine Oberflächenverfestigung erreicht
  • Presspolierte Gewindeflanken
  • Höhere Verschleißfestigkeit
  • Reduzierte Kerbempfindlichkeit
  • Keine Späne, dadurch geringerer Materialbedarf

Gewinderollen

Quellen:
De.wikipedia.org, Internet,youtube, eigene Firmenunterlagen